Erweiterungsbau Kunsthaus Zürich

Boden, Treppen, Außenanlagen, Bar und Sanitärräume aus Krastaler Marmor von Lauster Steinbau

Steinsorte

Krastaler Marmor

Architekt

David Chipperfield Architects, Berlin

Planung, Produktion und Montage

Lauster Steinbau GmbH

Für den dritten Erweiterungsbau des Kunsthaus Zürich wurden für die Böden und Treppen der Eingangshalle Marmor aus dem Steinbruch Krastal in Kärnten ausgewählt. Es wurden ca. 3.600 qm Bodenplatten mit dem Schliff C 120 und einer Stärke von 3 cm in verschiedenen Formaten und Bahnenbreiten verlegt. Im Außenbereich wurden nochmals 350 qm mit gestockter Oberfläche und einer Stärke von 8 cm verlegt. Die Sanitärräume sind mit massiven Waschbecken ausgestattet und auch die Museumsbar bekam eine mit Marmor verkleidete Theke. Im Zusammenspiel mit Beton, Messing und Holz bildet sich eine perfekte Harmonie und bringt die Kunstwerke zur Geltung.

Besonderes Augenmerk legte David Chipperfield Architects auf die Planung des Bodens. Die auf den ersten Blick ungeordnete, chaotische Verlegung mit zahlreichen unterschiedlichen Formaten war das Ergebnis exakter Planung unter Berücksichtigung der Gebäudeachsen und -kanten. Alle Bodenplatten wurden mittels CNC-gesteuerter Sägen auf Maß im Werk St. Johann i.O. der Firma Lauster Steinbau gefertigt und positionsgenau eingebaut.

Der Krastaler Marmor zeichnet sich durch eine geringe Wasseraufnahme und hohe Abriebfestigkeit aus, was ihn für die Verwendung bei hochbeanspruchten Böden prädestiniert.

Die Eröffnung dieses puristisch-eleganten Museumsbaus ist im Herbst 2021.