VHF-Konstruktion aus Naturstein für optimalen Schutz
Vorgehängte Hinterlüftete Natursteinfassaden (VHF) – ein Blick auf die Vorteile
Seit der Antike wird Naturstein von großen Baumeistern geschätzt, und heute erfahren wir eine Renaissance dieses langlebigen Materials in der modernen Fassadengestaltung. Insbesondere die Vorgehängte Hinterlüftete Fassade (VHF) aus Naturstein bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die ästhetische und funktionale Aspekte vereinen.
Klimafreundlichkeit: Naturstein ist ein reines Naturprodukt, das kontinuierlich seit der Planetenbildung neu entsteht und somit nachwächst. Unter den gängigen Fassadenbaumaterialien weist Naturstein den niedrigsten CO2-Fußabdruck auf. Mit der steigenden Nachfrage nach klimafreundlichen Lösungen wird Naturstein zunehmend als bevorzugtes Material für Fassadenlösungen angesehen.
Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit: Die außergewöhnlich lange Lebensdauer von weit über 100 Jahren und die damit verbundenen Einsparungen bei Wartungs- und Unterhaltskosten machen Natursteinfassaden zu einer wirtschaftlich sinnvollen Wahl für nachhaltige Bauprojekte. Aufgrund der hervorragenden Dämmung fallen die Kosten im Betrieb für Heiz- und Kühlenergie entsprechend niedriger aus.
Optimaler Gebäudeschutz: Die VHF-Konstruktion aus Naturstein bietet optimalen Schutz gegen Witterungseinflüsse, Wärmeverluste und Schlagbeanspruchungen. Zudem gewährleisten sie den bestmöglichen Brandschutz. VHF-Fassaden ermöglichen zudem eine effektive Luftzirkulation, die Feuchtigkeitsprobleme minimiert und zur Langlebigkeit der Fassade beiträgt.
100 % Kreislauffähigkeit: Ein weiterer bedeutender Vorteil von Natursteinfassaden ist ihre vollständige Kreislauffähigkeit. Die Fassaden sind zu 100 % sortenrein in Naturstein, Dämmung und Verankerung recyclebar. Dies ermöglicht eine einfache Rückbaubarkeit und Recycling der Materialien.
Hohe Gestaltungsvielfalt: Architekten und Bauherren können aus einer Vielzahl von Natursteinsorten, Oberflächenbearbeitungen und Fassadendetaillierungen wählen, um einzigartige Fassaden zu kreieren. Diese gestalterische Freiheit erlaubt es, individuelle Lösungen zu finden, die den spezifischen Anforderungen jedes Projekts gerecht werden.
Die Expertise unserer Naturstein-Fachfirmen bringts.
Durch innovative Herstellungsverfahren bieten wir Architekten, Planern und Bauherren die geeigneten Lösungen, um ihre Zertifizierungsziele nach DGNB oder LEED zu erreichen. Lassen Sie uns gemeinsam die Möglichkeiten erkunden, die Naturstein für Ihre nächsten Projekte bietet.
Headquarter Materna, Dortmund
Das neue Headquarter der Materna Information & Communications SE entstand nach dem Entwurf von Gerber Architekten im Dortmunder Süden auf dem Areal Phoenix West, einem ehemaligen Standort der Stahlindustrie. Es repräsentiert den Wandel der Region von der Industrie- zur Wissensgesellschaft und gilt als Symbol für Innovation und Transformation.
Die Fassade des neuen Materna-Headquarters in Dortmund besteht aus einer vorgehängten, hinterlüfteten Natursteinfassade mit hellem St. Louis® Kalkstein. Die steinerne Gebäudehülle aus weiß-grauem Kalkstein wurde von Hofmann Naturstein geplant, produziert und montiert. Die Natursteinfassade verleiht dem Gebäude mit raffinierten Fassadendetails sowie der dezenten Bänderung des Steins ein hochwertiges, repräsentatives Erscheinungsbild.
American Museum of Natural History, New York
Inspiriert von den Canyons Nordamerikas entwarf die renommierte Architektin Jeanne Gang ein vielfach preisgekröntes Museumsgebäude für das neue „Richard-Gilder-Center for Science, Education and Innovation“ American Museum of Natural History in New York. Wie vom Architekturbüro erdacht, entstand eine steinerne Vorhangfassade, die einem Felsen gleicht, der von Wind und Wetter geformt wurde. Die spektakuläre Vorhangfassade aus amerikanischen Milford Pink Granit besteht aus 5.500 gekrümmten Einzelstücken, jedes davon ein Unikat. Neben der präzisen Produktion mittels modernster Fünf-Achs-Fräsen und Konturseilsägen entwickelte Hofmann Naturstein die Verankerungslösung mittels Steckdornsystem für die ausführende Metallbaufirma. Die strengen Vorgaben an die Maßtoleranz um max. 1 mm in alle Richtungen wurden von Team Hofmann Naturstein erfolgreich realisiert und stellen «die höchste Bergsteigerklasse» im Natursteinfassadenbau dar.
Tor zum Kurfürstendamm, Henriettenplatz, Berlin
Das Projekt „Tor zum Kurfürstendamm“ am Henriettenplatz in Berlin ist ein markanter Gebäuderiegel, der als Eingangstor in die City West am westlichen Ende des Kurfürstendamms dient. Der Neubau besteht aus insgesamt zehn Häusern und vereint Wohnungen, Büroflächen sowie Flächen für Kitas und Einzelhandel auf einer Fläche von rund 18.000 Quadratmetern. Das von Müller-Reimann Architekten entworfene Gebäude setzt auf eine urbane Architektur mit prägnanter Fassadengestaltung. Franken-Schotter lieferte hierfür Jura Kalkstein beige mit einer sandgestrahlten Oberfläche für die Fassade. Neben optischer Qualität und Langlebigkeit standen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und die Reduzierung von grauer Energie im Fokus.
Maritim Hotel, Ingolstadt
Das Maritim Hotel Ingolstadt ist ein Kongress- und Tagungshotel mit direkter Verbindung zum Congress Centrum Ingolstadt. Architekt des Gebäudes ist die Reinhardt und Sander Gesellschaft mbH Planung und Baubetreuung aus Bad Salzuflen. Franken Schotter lieferte für dieses Projekt den Naturstein Dietfurter Kalkstein rahmweiß, Schliff C120. Das Material wurde in der weitläufigen Eingangs- und Empfangshalle, der Lobby, den Gastronomieflächen sowie für die Außengestaltung verwendet. Der helle Naturstein verleiht den öffentlichen Räumen einen hochwertigen und zeitlos-eleganten Charakter, der die Designphilosophie des Hotels unterstreicht. Ziel war ein langlebiges, nachhaltiges und klassisch-elegantes Ambiente – als bewussten Kontrast zu kurzlebigen Designtrends.
Scheldenhof (Nieuwzuid), Antwerpen (Belgien)
Das Projekt Nieuwzuid in Antwerpen ist ein groß angelegtes Stadtentwicklungsprojekt südlich der Altstadt. Die Verbindung von nachhaltigen Baustoffen, innovativer Architektur und grüner Infrastruktur machen „Nieuwzuid“ zu einem Vorzeigeprojekt für urbane Quartiersentwicklung.
Franken Schotter lieferte den Naturstein für Fassaden und Außenbereiche. Konkret wurde Dietfurter Kalkstein in der Farbe Beige und diamantgeschliffen verwendet. Das Material wurde insbesondere für die Fassadengestaltung eines von Max Dudler zusammen mit Jaspers Eyers Architects gebauten Wohnblocks eingesetzt. Die sandfarbene Steinfassade ist gestalterisch prägend für das Projekt und verleiht den Gebäuden eine hochwertige und langlebige Optik.